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Tagblatt und GEA berichten über unser Konzept für den itdesign-Nikolauslauf 2021

Das Schwäbische Tagblatt sowie der Reutlinger General-Anzeiger haben diese Woche über unser Konzept für den 46. itdesign-Nikolauslauf 2021 berichtet:

1.) Tagblatt: Nur Geimpfte dürfen starten: Cheforganisator verteidigt Vorgehen (€)
Weil nur vollständig Geimpfte beim Halbmarathon zugelassen werden, beschweren sich einige. Cheforganisator Gerold Knisel verteidigt das Vorgehen.

Seit bekannt ist, dass beim auf Sonntag, 5. Dezember, angesetzten Tübinger „itdesign“-Nikolauslauf über die Halbmarathondistanz (21,1 Kilometer) nur vollständig auf Covid19 Geimpfte mitlaufen dürfen (wir berichteten), habe er einige Telefonanrufe bekommen. Und nicht nur nette, wie Gerold Knisel berichtet, der Nikolauslauf-Cheforganisator vom Veranstalter Post-SV Tübingen. „Einer hat mich sogar einen Faschisten genannt“, sagt Knisel. Der 63-Jährige nimmt es gefasst. „Das halte ich aus, wie ein Politiker, auf den Eier geworfen werden.“ – Tagblatt Live-Blog 17.39 Uhr

2.) Tagblatt: Nikolauslauf nur für doppelt Geimpfte
Tübinger Traditionslauf wird als 1G-Präsenzlauf ausgeschrieben. Individuelle Läufe sind ebenfalls möglich.

3) GEA: Tübinger Nikolauslauf: 2021 dürfen nur Geimpfte mitlaufen (€)
Seit 1976 gibt es den Tübinger Nikolauslauf schon. Der Halbmarathon über 21,1 Kilometer ist jedes Jahr ein großes Event. Jetzt steht fest: Aus Hygieneschutzgründen dürfen 2021 nur vollständig Geimpfte mitlaufen. Beim Nikolauslauf gilt die 1-G-Regel. Projektleiter Gerold Knisel erntet Lob und Kritik dafür. Warum er die Regelung trotzdem für richtig hält.

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4) Tagblatt Anzeiger: Endlich kann der Traditionslauf im Dezember wieder in Präsenz absolviert werden
Nach dem bloß virtuellen Nikolauslauf von 2020 bietet der Post SV in diesem Jahr wieder einen Präsenzlauf an. Auch der virtuelle 10-Kilometer-Lauf steht wieder auf dem Programm.

Informationen zum itdesign-Nikolauslauf 2021

Alle Infos zu den Wettbewerben findet ihr in unserer Ausschreibung.

Die Anmeldung öffnet am 11. September 2021 um 12 Uhr online.

3238 Läufer sorgen für hohe Spendensumme – 21.000 Euro für Tübinger Sozialpartner

Symbolische Übergabe des Spendenschecks von Gerold Knisel (Post-SV) an Constanze Scholzgart von den Tübinger Hospizdiensten (Bilder: Fabian Knisel)

Tübingen. Einzigartige21, so lautet der „Claim“ der traditionellen Laufveranstaltung vom Post-SV im Tübinger Norden. Normalerweise werden hier klassische 21,1 Kilometer gelaufen. Dieses Jahr, coronabedingt virtuell und sozial zusätzlich noch mit einem 10 Kilometerwettbewerb eine weitere Zielgruppe ansprechend. Die mehr als 3200 Teilnehmer erliefen nicht nur 44.000 Kilometer, sondern, nach dem gestrigen „Kassensturz“ der Projektverantwortlichen auch eine sehr erfreuliche Spendensumme von 21.000 Euro, passend zum Claim.

Post-SV Vorstand Gerold Knisel zeigte sich beeindruckt vom Zuspruch und von der hohen Spendensumme. „Eine typische Win-Win Geschichte, viele liefen zum ersten Mal mit, auch wegen des bekannten Spendenziels“, kommentierte Knisel, seit 20 Jahren Projektleiter beim itdesign-Nikolauslauf. Somit bekommen die beiden schon im Sommer ausgesuchten Spendenpartner jeweils die Hälfte der Summe. Auch Christoph Adamczyk vom Namenssponsor itdesign GmbH war begeistert über das, neben der hohen Teilnehmerzahl, sehr erfreuliche Ergebnis.

Constanze Scholzgart, Geschäftsführerin der Tübinger Hospizdienste:

„Was für eine  Weihnachtsüberraschung! Wir freuen uns riesig über das sensationelle Ergebnis des Nikolauslaufs. Vielen, vielen Dank an das Organisationsteam und vor allem an jeden einzelnen Läufer für diese großartige Spende.“

Nikolauslauf Pressekonferenz itdesign August 2020

Gruppenfoto nach der Pressekonferenz im August 2020 (v.l.): Christoph Adamczyk (itdesign GmbH), Julia Schreiber (itdesign GmbH), Hans-Christian Messner (Post-SV/Nikolauslauf), Constanze Schemann-Grupp (Tübinger Bürgerstiftung), Gerold Knisel (Post-SV/Nikolauslauf), Anke Möck (Projekt EfA) und Constanze Scholzgart (Tübinger Hospizdienste)

Constanze Schemann-Grupp, Vorsitzende der Bürgerstiftung Tübingen:

„Wir möchten uns als Bürgerstiftung ganz herzlich für die großzügige Spende bedanken, die Sie uns zur weiteren Verwendung haben zukommen lassen. Nicht zuletzt auf Ihr persönliches Engagement und Ihren Einsatz hin ist der Erfolg des Nikolauslaufs zurückzuführen, wodurch diese Spende ja erst möglich wurde. Wir als Bürgerstiftung möchten mit diesem Geld das Projekt EfA (Entlastung für Alleinerziehende) unterstützen, da wir uns schon seit Jahren um diese Gruppe kümmern und um deren Not wissen.

Der Nikolauslauf ist seit 45 Jahren eine „Institution“ im Tübinger Laufsport und wird mit über 250 Helfern des Post-SV Tübingen seit 1976 ehrenamtlich gestemmt.

Die beiden Sozialpartner erhalten jeweils die Hälfte der Spendensumme

Bilder: Fabian Knisel

Blick in die Medien: Berichte, Fotos, Videos, Social Media (Medienecho 2020)

Nachbericht virtueller itdesign-Nikolauslauf 2020: Dezentral und doch gemeinsam einmal um die Erde gerannt

Obwohl dieses Jahr alles andere als normal war, hieß es in der zweiten Dezemberwoche für rund 3000 Läuferinnen und Läufer erneut „Schuhe raus zum Nikolauslauf“. Der virtuelle itdesign-Nikolauslauf, dessen Erlöse zwei Tübinger Sozialpartnern zugutekommen, erwieß sich mit fast 2800 Finishern als voller Erfolg, was selbst die Organisatoren nicht erwartet hätten.

Das Orgateam des Post-SV Tübingen hat sich bereits im Sommer für eine virtuelle Variante entschieden, was sich im Rückblick als richtige Entscheidung herausgestellt hat. Nicht erwartet hätten die Verantwortlichen aber die große Resonanz. „Uns freut es sehr, dass sich mehr als 3000 Laufbegeisterte dazu entschieden haben, trotz der aktuellen Situation virtuell teilzunehmen“, sagt Projektleiter Gerold Knisel.

Die Teilnehmer:innen konnten sich bis Zielschluss noch für den Wettbewerb anmelden und machten dies auch zahlreich. Mehr als 3200 Anmeldungen gingen ein, selbst am letzten Wochenende des Wettbewerbs meldeten sich noch 30 Läufer:innen an. Dieser Ansturm stellte die Organisatoren vor neue Herausforderungen. So gingen etwa die Teilnehmershirts – trotz großzügiger Vorbestellung – in einigen Größen aus. Alle Läufer:innen, die bisher noch kein Nikolausshirt erhalten haben, bekommen dieses aber spätestens im Januar noch nachgeschickt, so der Veranstalter.

Im Gegensatz zu den bisher 44 früheren Ausgaben konnte man beim diesjährigen Event erstmals auch eine 10 Kilometerstrecke laufen. Diese Distanz erhielt mit 1550 angemeldeten Teilnehmern fast so großen Zuspruch wie die klassische Halbmarathondistanz (1700).

Klassische Organisationsaufgaben wie der Messeaufbau, Zielverpflegung oder die Streckensicherung fielen in diesem Jahr weg, es kamen dafür aber einige neue hinzu wie etwa der Postversand von mehr als 3000 Briefen und 120 Pakete mit Preisen, die unter allen Finishern ausgelost wurden. Dem Starterpaket lag eine echte Nikolauslauf-Startnummer bei und optional – wie könnte es anders sein in diesem Jahr – ein Mundschutz im passenden Nikolauslauf-Design.

Der Lauf startete schließlich am 5. Dezember um 0 Uhr. Bereits am ersten Tag begaben sich zahlreiche Läufer:innen auf die anspruchsvolle Originalstrecke im Tübinger Norden, die aber nur eine Möglichkeit darstellte, da prinzipiell von der eigenen Haustüre gestartet werden konnte. Nichtsdestotrotz wurde auch die „echte“ Nikolausstrecke für den virtuellen Lauf präpariert. Ein symbolisches Startbanner und 21 Kilometerschilder an den Bäumen markierten den Kurs. Um Konflikte mit Spaziergängern zu vermeiden, wurde vorab und auf im Wald aufgehängten Bannern zu rücksichtsvollem Verhalten aufgerufen.

Coronakonform einzeln oder in Kleingruppen wurde dort – wie auch in vielen anderen Teilen Deutschlands und der Welt – die gewählte Distanz (10 km oder der Halbmarathon) gelaufen. Nach der Anstrengung konnte in den Filialen der Bäckerei Gehr im Raum Tübingen als Belohnung eine Zielverpflegung gratis abgeholt werden.

Insgesamt acht Tage (bis 13.12.) hatten die Teilnehmenden für den Lauf und die Ergebnismeldung Zeit. Am Ende erreichten 2786 Läufer:innen virtuell das Ziel und liefen getrennt – und doch gemeinsam – 43744 Kilometer. Dies entspricht mehr als einer Erdumrundung (äquatorialer Umfang 40.075 km) – dieses ambitionierte Ziel hatten sich die Organisatoren schließlich selbst gestellt. Der aktuelle Stand konnte jederzeit über einen Live-Ticker auf der Homepage verfolgt werden.

Mit Sabrina Mockenhaupt, Dieter Baumann, Timo Göhler oder Jens Ziganke waren auch einige prominente Sportler am Start. Wie auch zahlreiche andere teilten sie ihre Eindrücke über die sozialen Netzwerke mit dem Event-Hashtag #MeinNikolauslauf. Die Beiträge erschienen dann auf der online eingerichteten Social Wall, auf der es auch einige Kuriositäten zu entdecken gab. Von Läufen in Südafrika, Hongkong, Skandinavien, Kanada oder USA über tierische Begleiter bis hin zu Läufen während der Corona Quarantäne auf dem eigenen Grundstück war alles dabei. Erstmals wurde so aus dem schwäbischen Nikolauslauf ein Deutschland- und sogar weltweites Event. Obwohl die Starterpakete nur in Deutschland versendet wurden, erreichten sie über hierzulande lebende Freunde oder Bekannte auch entfernte Regionen.

Der Post-SV Tübingen schickte fast alle Helfer dieses Mal auf die Strecke, mit 177 Finishern war der Gastgeberverein auch größtes Team. Auch der sehr engagierte Namenssponsor itdesign GmbH motivierte über 80 eigene Starter.

Die Spendensumme für die zwei ausgewählten sozialen Tübinger Projekte wird noch vor Weihnachten bekanntgegeben.

itdesign-Nikolauslauf biegt in die Zielkurve ein: Fast so viele wie bisher wollen wieder mitmachen (Vorbericht)

Tübingen. Dass der diesjährige itdesign Nikolauslauf nach 45 Jahren erstmals virtuell und sozial stattfindet, war seit Juli klar. Dass er aber eine derart starke Resonanz erntet, war selbst von den stets rührigen Machern des Projekts vom Post-SV Tübingen nicht erwartet worden. Inzwischen haben sich mehr als 3000 zu den beiden angebotenen Strecken angemeldet.

„Wir sind überwältigt von so einem enormen Zuspruch“,

sagte vor wenigen Tagen Projektleiter Gerold Knisel im Podcast „Sportlerfrühstück“ von match.report.

nikolauslauf-2020-versand-starterpaketeFast 1700 Teilnehmer auf der Halbmarathondistanz, und fast 1400 auf der neu angebotenen 10 Kilometerstrecke. Vor fast 14 Tagen wurden die ersten 2400 T-Shirts und Startnummern an die angemeldeten Teilnehmer versandt. Nach Eintreffen der nachbestellten Teilnehmershirts wurden am 1. Dezember die restlichen Starterpakete gepackt und versendet. Da der Anmeldeboom Anfang November so stark war, konnten zunächst nicht alle bedient werden, die T-Shirts gingen aus. Last-Minute-Anmelder müssen sich ggf. noch etwas gedulden, erhalten aber spätestens im Januar ihr Shirt.

Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“. Mit der Bürgerstiftung Tübingen und den mobilen Tübinger Hospizdiensten wurden im Vorfeld zwei soziale Projekte aus Tübingen ausgewählt, die sich die Erlöse am Ende teilen dürfen. Eine größere Summe wurde auch zusätzlich von den Teilnehmern gespendet. Am Wettbewerbsende werden die Veranstalter die Spendensumme bekanntgeben.

Größtes gemeldetes Team ist der Gastgeber mit 190 Läuferinnen und Läufer. Viele der sonst 250 aktiven Helfer*innen des Post-SV dürfen erstmals laufen, auch Walking ist erlaubt. „Hauptsache teilnehmen“ war dieses Jahr das Motto des Helferteams. Auch der seit drei Jahren sehr engagierte Namenssponsor itdesign GmbH hat ein großes Team mit 80 Mitgliedern.

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Das neu initiierte Schulprojekt wurde vom Tübinger Uhland-Gymnasium und der Hohentwiel-Gewerbeschule Singen angenommen. Über 40 Schülerinnen und Schüler werden innerhalb des Sportunterrichts die 10 Kilometer rund ums Freibad in Angriff nehmen. Sportlehrerin Antje Mittag, die Mentorin des Projekts am Uhland-Gymnasium, sagte, dass es gut passe in diese Zeit, da die offiziellen sportlichen Aktivitäten der Vereine Corona-bedingt gerade auf Eis gelegt sind.

Auch ein komplettes Fußballteam ist dabei. Der SSC Tübingen aus der Nordstadt will mit 32 Landes- und Kreisliga-Fußballern diese Zeit nutzen und auch die 10 Kilometer laufen. Trainer Jonathan Annel nimmt sich sogar die Halbmarathonstrecke vor.

Die Bäckerei Gehr – vor wenigen Tagen zur „besten Bäckerei Deutschlands“ ausgezeichnet – bietet während der zweiten Adventswoche „Zielverpflegung“ für Nikolausläufer*innen an – in jeder Filiale, kostenlos! Voraussetzung: man kommt mit dem original Nikolauslauf Mundschutz, der Startnummer oder mit dem Hemd in die Verkaufsstellen.

Jeder dritte Teilnehmer kommt aus der Kernstadt Tübingen, viele von Ihnen wollen auch auf der Originalstrecke im Tübinger Norden laufen. Der Naturpark ist ja für viele Tübinger das Trainingsgelände und die grüne Lunge schlechthin. Die Veranstalter des Post-SV haben an den beliebten Parkplätzen Bogentor, Heuberger Tor und Sand/Lauftreff Infobanner aufgehängt, um Verständnis für ein friedliches Miteinander zwischen Spaziergängern und Läufern zu werben (siehe Foto).

Ab 5. Dezember (bis einschließlich 13.12.) können die angemeldeten Strecken gelaufen werden. Die Zeiten werden selbst gestoppt und auch eigenständig mit einem Link in das Ergebnisportal eingetragen. Der Veranstalter bittet um Beiträge wie Fotos, Stories oder Videos für eine „Social Wall„, dort wo sich die virtuelle Community aus ganz Deutschland treffen will.

Danach gibt‘s eine erstmals nicht nach sportlichen Kriterien durchgeführte Siegerehrung. Jeder „Finisher“ hat die Chance, einen Preis zu gewinnen – gezogen werden genauso viele Preise wie bisher (über 100) mithilfe eines Zufallsgenerators. Diese werden dann an die glücklichen Gewinner noch vor Weihnachten per Post versandt.

Die Anmeldung bleibt offen bis zum letzten Tag (13.12.). Wer also was Gutes tun will und sich gerne bewegt, kann noch mitmachen.

Zum Pressebereich

Nikolauslauf-Organisator Gerold Knisel im match.report-Interview

Nikolauslauf-Projektleiter Gerold Knisel sprach mit Mathias Hägele im match.report Podcast „Sportlerfrühstück“ über den itdesign-Nikolauslauf.

» Jetzt auf Spotify reinhören (das Interview zum Tübinger Nikolauslauf startet bei Minute 16:40)

Auf Box klicken, um Inhalt von Spotify anzuzeigen:

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» Artikel auf matchreport.de zum Tübinger Nikolauslauf 2020 lesen

https://www.tagblatt-anzeiger.de/Nachrichten/Der-Tuebinger-Nikolauslauf-hat-eine-lange-Geschichte-auch-2020-findet-er-statt-478965.html

Der Tübinger Nikolauslauf hat eine lange Geschichte, auch 2020 findet er statt

„Es war der 5. Dezember 1976, an dem zum ersten Mal der Tübinger Nikolauslauf, ein Halbmarathon über 21,095 Kilometer gestartet wurde – mit gerade mal 24 Läufern an der Startlinie.“

Artikel von Werner Bauknecht mit Hintergründen zur Geschichte des Nikolauslaufs im Tagblatt Anzeiger lesen: https://www.tagblatt-anzeiger.de/Nachrichten/Der-Tuebinger-Nikolauslauf-hat-eine-lange-Geschichte-auch-2020-findet-er-statt-478965.html

RTF.1 berichtet über die Pressekonferenz zum virtuellen Nikolauslauf (Update: weiteres Video)

Update 25. August 2020: Interview zum virtuellen Konzept in RTF.1 Sport

Hier das Video ansehen (ab 8:51 Minuten geht es um den Nikolauslauf)


Ursprünglicher Beitrag vom 16. August 2020:

RTF1 Fernsehen Video Beitrag Pressekonferenz Vorstellung virtueller Nikolauslauf 2020

Sendungsbild (Screenshot: RTF.1)

Das RTF.1 Regionalfernsehen berichtete diese Woche über unsere Pressekonferenz zur Vorstellung des virtuellen 45. itdesign Nikolauslaufs.

Das Video kannst du dir hier ansehen

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Bericht im Tagblatt: „Der Tübinger Nikolauslauf findet statt – wenn auch anders als sonst“

Das Schwäbische Tagblatt und der Tagblatt Anzeiger berichteten in der letzten Woche über unser virtuelles Konzept:

Hier kannst du den Bericht im Tagblatt Anzeiger lesen.

Korr.: Die Startnummer wird mit dem Teilnehmershirt zugeschickt und muss nicht selbst ausgedruckt werden.

Ausschnitt Tagblatt Anzeiger Bericht PK virtueller Nikolauslauf 2020

Ankündigung: Virtueller 45. itdesign-Nikolauslauf im Dezember

  • 45. itdesign-Nikolauslauf unter dem Motto „virtuell & sozial“
  • Dezentraler und bundesweiter Spendenlauf für zwei Tübinger soziale Projekte
  • Halbmarathon und 10 km Wettbewerb
  • Anmeldung startet am 8. September
  • Startershirt und Startnummer wird allen Angemeldeten zugeschickt
  • In Tübingen: Vorbereitungsprogramm beim Post-SV Lauftreff

Plakat virtueller 45. itdesign Nikolauslauf Tübingen 2020 Halbmarathon 10 km Lauf

Nikolauslauf 2020: virtual & social edition

Der 45. itdesign-Nikolauslauf kann aufgrund der Corona-Pandemie im Dezember nicht wie geplant stattfinden. „Die Zeiten sind zurzeit für Großveranstaltungen schwierig – wenn nicht gar unmöglich“, teilte Organisationschef Gerold Knisel auf der Pressekonferenz Anfang August mit.

„Was Neues ausprobieren“

Stattdessen wird es aber die Möglichkeit geben, virtuell und dezentral an einem Wettbewerb über verschiedene Distanzen teilzunehmen.

„Wir wollen uns als Veranstalter in dieser für uns alle einmaligen Pandemie-Situation vernünftig verhalten und keine unnötigen Risiken eingehen, die mit einer normalen Sportveranstaltung verbunden wären“, begründet Knisel die Entscheidung für eine virtuelle Austragung.

Christoph Adamczyk, Geschäftsführer des Namenssponsors itdesign GmbH, blickt zuversichtlich auf das virtuelle Event:

„Wir probieren was Neues aus, das finde ich toll!“

Er freue sich sehr auf den virtuelle Wettbewerb. Die weiteren Hauptsponsoren AOK Baden-Württemberg, Stadtwerke Tübingen, Kreissparkasse Tübingen und synovo stehen ebenfalls hinter dem Konzept, teilte Knisel mit und bedankte sich für die Unterstützung.

Auch aus dem Helferteam wurde zuletzt vielfach der Wunsch geäußert, eine Alternative anzubieten. Jedes zweite Mitglied des Post-SV Tübingen helfe bei der Organisation des Nikolauslaufs mit, so Knisel.

Pressekonferenz Nikolauslauf 2020 itdesign

Gerold Knisel präsentiert im Gebäude unseres Namenssponsors itdesign das virtuelle Konzept (Bild: itdesign)

Neben Halbmarathon erstmalig auch 10 Kilometer im Angebot

„Wir sehen den Wunsch vieler, sich im Kreis der privaten Lauf-Community Ziele setzen zu können und diese dann auch gemeinsam umzusetzen und zu erleben“, sagt Organisator Knisel.

Daher gibt es den itdesign-Nikolauslauf in diesem Jahr als bundesweite, virtuelle Variante. Im Vordergrund des Events steht der Spaß am Sport und das Laufen für einen guten Zweck.

Der Vorteil dieses Konzepts sei auch die Flexibilität, fügte der stellv. Projektleiter Hans-Christian Messner hinzu: „Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie ist ungewiss, unser dezentrales Konzept aber in jedem Fall anwendbar.“

Die Wettbewerbe werden mit eigenverantwortlicher Zeitnahme durchgeführt. Erstmalig wird neben dem klassischen Halbmarathon (21,1 km) auch ein 10-Kilometer-Wettbewerb angeboten:

„Damit adressieren wir Läuferinnen und Läufer, die sich bisher nicht an die Halbmarathon-Distanz gewagt haben. Vielleicht erreichen wir dadurch auch viele Freunde und Bekannte unserer zahlreichen Stammkundschaft“, hofft Knisel.

Teilnehmershirt und Startnummer wird zugeschickt, Anmeldung ab September

Alle Teilnehmer bekommen vorab postalisch ein hochwertiges Nikolauslauf-Shirt sowie ihre Startnummer zugeschickt. Aus diesem Grund ist auch eine Anmeldung zum virtuellen Nikolauslauf notwendig.

Frühbucher zahlen weniger: Die Teilnahmegebühr beträgt für beide Wettbewerbe zunächst 21 Euro.

Die Online-Anmeldung öffnet am 8. September auf www.nikolauslauf-tuebingen.de. Es gibt kein Teilnehmerlimit.

8-tägiger Wettbewerbszeitraum im Dezember, freie Streckenwahl

Der Wettbewerbszeitraum des 45. itdesign Nikolauslauf beginnt am Samstag, 5. Dezember und endet am Sonntag, 13. Dezember 2020 um 23:59 Uhr. Gelaufen werden kann also zwei Wochenenden, insgesamt 8 Tage lang. Jeder läuft gemäß den aktuell geltenden Regelungen allein oder gemeinsam.

Die Strecke kann selbst gewählt werden. Man appelliere aber an die Läufer in der Umgebung, nicht allesamt nach Tübingen zu kommen, um auf der Originalstrecke zu laufen, so Knisel: „Wir planen kleine, dezentrale Nikolausläufe in Kooperation mit Lauftreffs und Sportgeschäften.“ Über eine Lauftreff-Börse im Internet sollen Läufer Anfang Dezember Treffen in der Nähe finden können. Derzeit wären Läufe in 20er-Gruppen zulässig.

Verlosung von Sachpreisen

Die Teilnahme am Wettbewerb wird als erfolgreich gewertet, sobald der Teilnehmer seine gemessene Zeit in das Ergebnisportal einträgt. Genau wie bei einem richtigen Wettbewerb gibt es am Ende eine Ergebnisliste.

„Wir verlangen aber keine Nachweise und vertrauen auf die Ehrlichkeit und sportliche Fairness der Läufer“, erklärt Knisel. Anstelle einer klassischen Siegerehrung werden unter allen Finishern mit einer eingetragenen Zeit zufällig Sachpreise verlost – aus diesem Grund sei Manipulation auch zwecklos.

Vorbereitungsprogramm in Tübingen

Im September startet in Präsenzform, aber unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln, das bewährte Vorbereitungsprogramm, integriert in den wöchentlich stattfindenden Lauftreff des Post-SV Tübingen an der Fitnessstation Sand/Falkenweg im Tübinger Norden.

Immer samstags um 16 Uhr (ab 31.10.: 15 Uhr) können dort in Begleitung erfahrener Lauftreff-Betreuer – Corona-bedingt zurzeit in Kleingruppen von max. 20 Personen – verschiedene Strecken gelaufen werden. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für jeden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, vor Ort müssen aber die Kontaktdaten der Läufer gemäß der Corona-Sport-Verordnung erfasst werden.

Zusätzlich zum realen Training werden online Trainingspläne und Tipps zur Vorbereitung angeboten.

Laufen für einen guten Zweck

Nikolauslauf Pressekonferenz itdesign August 2020

(Bild: Nikolauslauf Tübingen)

Gruppenfoto nach der Pressekonferenz (v.l.): Christoph Adamczyk (Geschäftsführer itdesign GmbH), Julia Schreiber (Unternehmenskommunikation itdesign GmbH), Hans-Christian Messner (stv. Projektleiter Nikolauslauf), Constanze Schemann-Grupp (Vorsitzende des Stiftungsrats Tübinger Bürgerstiftung), Gerold Knisel (Projektleiter Nikolauslauf), Anke Möck (Geschäftsführerin Tübinger Familien- und Altershilfe, Projekt EfA) und Constanze Scholzgart (Geschäftsführerin Tübinger Hospizdienste)

Ein wichtiger Aspekt der diesjährigen Veranstaltung sind die Sozialpartner, erklärte Knisel auf der Pressekonferenz:

„Gerade in dieser schwierigen Corona-Zeit möchten wir solidarisch sein. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entscheiden, den Nikolauslauf zu einem Spendenlauf zu machen.“

Der Erlös der Veranstaltung wird an zwei ausgewählte Tübinger soziale Projekte gespendet. Die geförderten Organisationen sind die Bürgerstiftung Tübingen sowie die Tübinger Hospizdienste.

Die Bürgerstiftung fungiert als Dachorganisation und verteilt Spendengelder sinnvoll auf verschiedene Projekte in Tübingen. Eines ihrer geförderten Projekte ist EfA, die Entlastungshilfe für Alleinerziehende, von der Tübinger Familien- und Altershilfe. Über EfA werden Babysitter und Nachbarschaftshilfen vermittelt und finanziert, um den Alleinerziehenden stundenweise Entlastung zu ermöglichen. Diese nutzen die Stunden für private Termine, Besorgungen, beruflichen Wiedereinstieg etc.

„Das Projekt ist so erfolgreich, dass die finanziellen Mittel oft nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken“, sagt Manfred Niewöhner, Vorstand der Bürgerstiftung Tübingen, die das Projekt fördert.

Ehrenamtlich engagieren sich Frauen und Männer bei unserem zweiten Sozialpartner, den Tübinger Hospizdiensten. Der Hospizdienst für Erwachsene im Stadtgebiet Tübingen und Umgebung bietet Begleitung, Unterstützung und Beratung – in Senioren- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern und bei Familien zuhause. BOJE Tübingen ist ein häuslicher Hospizdienst ganz speziell für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Tübingen.

Die Spendensumme wird am Ende transparent kommuniziert. Hier mehr über die Sozialpartner erfahren.


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